Webdesign

Was bedeutet eigentlich Webdesign?

Was ist das eigentlich – Webdesign? Zunächst kann man festhalten, dass dieser Begriff aus zwei Worten zusammengesetzt ist. Web und Design. Das Web steht hier im Allgemeinen für das Internet, also das sogenannte World Wide Web. Design wird üblicherweise als eine Form der Gestaltung definiert. Frei interpretiert bedeutet das also, dass Webdesign die Gestaltung für das Internet ist. So weit, so gut. Für uns an dieser Stelle aber etwas kurz gefasst. Das liegt sicherlich auch daran, dass eben dieses Webdesign zu unserem Tagesgeschäft gehört, weshalb wir uns damit eingehend beschäftigt haben / beschäftigen. Dabei fällt immer wieder auf, dass Design in diesem Zusammenhang häufig einfach als das bloße Zusammensetzen verschiedener Inhalte angesehen wird, bis alles halbwegs hübsch ist. Dabei geht es um weit mehr. Das Wort Webdesign beschreibt nämlich den gesamten Prozess vom ersten Kontakt mit einem Kunden bis hin zur Übergabe der Website. Und eigentlich endet es noch nicht mal dort.

Das möchten wir Ihnen hier gerne aufschlüsseln. Dafür hangeln wir uns an 4 Schritten entlang, die die einzelnen Bestandteile oder Phasen näher beleuchten.

• Zielsetzung und Gefühl für die Bedürfnisse des Kunden sowie des Seitenbesuchers
• Struktur und Aufbau der Website
• Design und Entwicklung der Website
• Updates, Wartung und Pflege

Ziele der Website definieren und Erfolge planen

Webdesign beginnt schon mit dem ersten Gespräch, das man mit einem (potenziellen) Kunden führt. Dabei gilt es, so viele Informationen wie möglich zusammenzutragen und herauszufinden, ob man den Erwartungen als Webdesigner gerecht werden kann. Kommen bei diesem ersten Kontakt schon Zweifel auf, sollte man auch als Agentur so ehrlich sein und von diesem Auftrag Abstand nehmen. Es wird nur dann möglich sein, ein gutes Ergebnis zu erreichen, wenn man sich in das Geschäft und Vorhaben eines Auftraggebers hineinversetzen kann. Das bedeutet nicht, dass eine Agentur sich nur auf jeweils eine spezielle Nische festlegen sollte. Wir halten es so, dass wir viel Wert auf ein erstes Gespräch legen. Dabei versuchen wir auch auf Augenhöhe mit Kunden zu kommen und deren Werte zu verstehen. Dazu gehört absolut auch die Frage, welches Ziel eine Website erreichen soll und auf welchem Weg Erfolge erzielt werden können.

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Der Aufbau der Website

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Sind die Ziele definiert, dreht sich alles darum, wie sie am besten zu erreichen sind. Ein erster und wichtiger Schritt ist hier die Konkurrenzanalyse. Was machen Mitbewerber und vor allem, was lässt sich verbessern? Konkret bedeutet das, dass man sich Webseiten anderer Unternehmen der jeweiligen Nische anschaut und deren Design sowie Technik genauer betrachtet. Hier kann es sogar von Vorteil sein, wenn man sich mit der Thematik der jeweiligen Branche noch gar nicht so sehr vertraut gemacht hat. Wir setzen uns dabei immer zwei Ziele:

01. Das Angebot und die Branche des Unternehmens verstehen
02. Das Angebot in Anspruch nehmen

Daraus resultieren auch immer die Punkte, die sich verbessern lassen. Ist das Angebot schwer zu erfassen oder braucht man lange, um eine Erklärung zu finden, gibt es Potenzial für Optimierungen. Ebenso sollte es jedem Seitenbesucher möglich sein, das Angebot eines Unternehmens schnell in Anspruch zu nehmen. Manchmal weiß man schließlich schon vorab worum es geht.

Ein wesentlicher Bestandteil dabei ist der Aufbau einer guten Seitenstruktur. Die Navigation sollte klar gegliedert sein und das Layout der Seiten gut zu erfassen. Auch das ist Webdesign.

Design und Entwicklung der Website

Ist die Struktur klar, sollten die Inhalte erstellt werden. Das bedeutet Texte schreiben (lassen) und Bildmaterial zusammenstellen. Beides wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch einmal überarbeitet. Dennoch ist es absolut sinnvoll, Inhalte zu erstellen, bevor man mit dem Webdesign in Form der Layout-Erstellung beginnt. Form Follows Function ist ein bekannter Leitsatz im Design. Er besagt, dass die Bestandteile des gesamten Designs in einer Weise zueinander angeordnet werden, die es ermöglicht, einen Zweck zu erfüllen.

Beim Webdesign dienen die Gestaltungselemente in erster Linie dazu, dem Seitenbesucher eine Orientierung zu bieten. Natürlich sollten sie auch eine Harmonie darstellen, die der Besucher als optisch ansprechend wahrnimmt. Einer guter Webdesigner kann hier auf Erfahrungen aus diversen Branchen zurückgreifen und weiß, welche Elemente funktionieren oder verwirren können. Besonders wichtig ist es, diese Orientierung auf mobilen Geräten zu bieten, da hier deutlich weniger Raum zur Verfügung steht. Darauf gehen wir detailliert in unserem Artikel über responsive Webdesign ein.

Die Entwicklung einer Website bezeichnet die technische Umsetzung. Auch das gehört zum Webdesign. Denn hier wird der Grundstein für spätere Erweiterungen gelegt und die Basis geschaffen, damit eine Website ein gute Performance liefert. Ansätze gibt es hier viele. Welcher sinnvoll ist hängt meist damit zusammen, wie die vorab definierten Ziele der Website aussehen.

Wir haben uns auf die Entwicklung von WordPress-Websites spezialisiert. Dabei setzen wir aber nicht wie viele andere auf sogenannte Premium-Themes. In den meisten Fällen erstellen wir Websites mit dem Pagebuilder Elementor. Warum wir das für den praktikabelsten Weg halten, erklären wir ebenfalls in einem eigenen Artikel.

Updates, Wartung und Pflege

Auf unserer Startseite haben wir das bereits erwähnt – Ihre Website lebt. Das bedeutet, sie sollte auch gepflegt werden. Denn nur dann lassen sich damit langfristige Erfolge erzielen. Manche Aspekte liegen dabei klar auf der Hand. So ist es zu empfehlen, die Webseite selbst und die genutzten Plugins regelmäßig zu aktualisieren. Updates schließen häufig Sicherheitslücken. Und es sollte unbedingt vermieden werden, dass Ihre Website gehackt wird. Manches wird Ihnen aber vielleicht noch nicht so klar sein. Zum Beispiel, dass Google Aktualisierungen und Ergänzungen der Inhalte “belohnt”.

In Bezug auf die definierten Ziele Ihrer Homepage ergibt es auch Sinn, regelmäßig zu analysieren, was Seitenbesucher gut oder schlecht am entwickelten Webdesign finden. Gibt es zum Beispiel eine erhöhte Absprungrate auf bestimmten Seiten, sollte hier noch einmal optimiert werden. Je nach Größe der Internetseite kann das zu deutlichen Verbesserungen führen.

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