Elementor hat bekannt gegeben, dass die Elementor Pro Kosten drastisch steigen. Und zwar auf bis zu 999 $. Wir geben einen Überblick über die neue Preisstruktur und versorgen Euch mit Tipps zum Sparen.

Wer jetzt noch eine Lizenz kauft, profitiert vom alten Preis auch nach der Erhöhung am 09. März 2021. Elementor Pro könnt Ihr hier kaufen*

Viele Privatanwender*innen und Freelancer*innen nutzen den Page Builder Elementor Pro zum Erstellen und Bearbeiten von Websites. Das Tool bietet nicht nur professionellen Dienstleister*innen Erleichterung bei der Arbeit, sondern ist auch für Endbenutzer*innen ein Plugin mit unzähligen Funktionen für das Design und die Funktionalität Ihrer Website unter WordPress.

Zwar bietet Elementor auch in der kostenfreien Version einige Widgets und Möglichkeiten, eine Website zu bearbeiten — allerdings kommt man erst nach dem Erwerb der Elementor Pro Lizenz in den Genuss aller Widgets und Funktionen, die mit dem von Elementor selbst entwickelten Theme "Hello" sogar ein Theme von Drittanbietern obsolet machen können.

Die bisherigen Kosten für Elementor Pro

Derzeit belaufen sich die jährlichen Kosten von Elementor Pro auf 49 $ für die kleine "Personal" Lizenz, mit der sich eine (1) Website erstellen lässt. Die "Plus" Lizenz beläuft sich derzeit auf 99 $ und sie lässt sich auf bis zu drei Seiten installieren. Wer professionell mit dem Tool arbeitet, muss für die "Expert" Lizenz mit 199 $ etwas tiefer in die Tasche greifen, bekommt dafür aber eine satte Anzahl an Seiten, die erstellt werden können. Um genau zu sein, 1000 Websites. In allen Versionen sind jeweils mehr als 300 Templates enthalten, die gerade für neue Anwender*innen geeignet sind, da sie sich einfach importieren und bearbeiten lassen.

Neben der intuitiven Bedienung sorgte sicher auch dieses Preismodell dafür, dass der Builder so erfolgreich wurde. Im Juli 2020 feierte Elementor 5 Millionen aktive Installationen des Pro Plugins.

Ab März 2021 wird Elementor Pro mehr kosten

Wie vor einigen Tagen im Blog des Plugin-Entwicklers bekannt gegeben wurde, hat sich das Pricing-Modell von Elementor stark verändert. Die Pro-Version kostet dann 49 $ für eine Seite und 999 $ für 1000 Webseiten. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Lizenzen hat sich von drei auf fünf erhöht und umfasst jetzt folgende Optionen:

  • — Essential: 49 $ für eine Seite
  • — Advanced: 99 $ für bis zu drei Websites
  • — Expert: 199 $ für bis zu 25 Websites
  • — Studio: 499 $ für bis zu 100 Websites
  • — Agency: 999 $ für bis zu 1000 Websites

Die beiden großen Pläne enthalten einen VIP-Support, der aus einem 24/7 zur Verfügung stehenden Live-Chat besteht.
Die Expert, Studio und Agency Pläne erhalten zudem Zugriff auf 100 von Elementor als "Website-Kits" betitelte Vorlagen.

Übrigens: Wer eine aktuelle Lizenz besitzt und diese verlängert, der zahlt weiterhin den alten Preis.

Sind diese Kosten für Elementor Pro gerechtfertigt?

Der Hersteller des Plugins positioniert Elementor nun weit oben an der teuren Spitze der Page Builder für WordPress. Und aktuell scheint der Benefit für professionelle Nutzer eher gering. Denn außer dem 24/7 Chat-Support und den Website-Kits gibt es offenbar erst mal keinen Mehrnutzen. Kritisieren würden wir aus unserer Sicht auch den großen Gap in der Anzahl der Seiten. 100 Webseiten sind von Freelancer*innen relativ schnell erstellt. Dann ist die Lizenz erschöpft. Das Upgrade verdoppelt die Kosten und es können zwar 900 weitere Installationen des Plugins unter WordPress vorgenommen werden, aber diese 999 $ pro Jahr müssen auch erwirtschaftet werden.

Hier hätte es uns mehr gefreut, wenn auch arbeitswütige Freelancer*innen oder kleine Agenturen stärker berücksichtigt würden und so vielleicht eine Option für ein Paket mit 300 oder 500 Seiten gegeben wäre.

Wofür also einen solchen Aufpreis in Kauf nehmen? Zunächst ist wichtig, dass, wie oben schon erwähnt, die Preise nur für Neukund*innen steigen.

Elementor hat viel vor. Anfang 2020 hat das Unternehmen um das Plugin 15 Millionen Dollar von Investoren erhalten. Dieses Geld muss natürlich zurückgezahlt werden. Allein dieser Umstand machte es absehbar, dass die Preise steigen werden. Doch kann man stark bezweifeln, dass Elementor die erhöhten Kosten für die Pro-Version einfach an die Nutzer'innen weitergibt, ohne dafür einen Mehrwert zu bieten.

Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringt. Es ranken sich aber einige Mythen um die Entwicklung des Plugins. Performance ist ein ganz großer Punkt, da Google im Laufe dieses Jahres ein Update veröffentlicht, das Usability und auch die Ladezeiten von Websites in den Fokus stellt. Und dann steht noch die Frage im Raum, ob Elementor tatsächlich weiter als Plugin für WordPress entwickelt wird. Eine Alternative wäre zum Beispiel die Entwicklung eines eigenen CMS, das Elementor deutlich mehr Freiheit gäbe.

Durch das Ausrollen von Elementor-Experts, einer Plattform, auf der sich Menschen bzw. Agenturen als professionelle Ansprechpartner*innen darstellen können, ging Elementor einen großen Schritt in Richtung Community-Building. Wir glauben kaum, dass die Software-Entwickler aus Israel dieses Feature nicht weiter ausarbeiten.

Unser Spartipp für Elementor Pro

Wer sich vor dem 09.03.2021 noch eine Elementor Pro Lizenz sichert, zahlt auch nach der Änderung des Pricings den alten Preis, sofern die Lizenz rechtzeitig verlängert wird.

Das bedeutet, auch die derzeit als "Expert" Lizenz geführte, kostet dann bei der Verlängerung keine 999 $, sondern noch immer 199 $.

Wer sehr viele Seiten mit Elementor erstellt und tatsächlich vielleicht auf zwei Lizenzen angewiesen ist, der kann jetzt noch zuschlagen und sich direkt zwei "Expert"-Lienzen sichern. Wenn Du davon eine Lizenz innerhalb des Zeitraums vom 09. März 2021 bis zum 09. Juni 2021auf die zukünftige "Agency" upgradest, dann gibt es von Elementor satte 50 % Rabatt. Die zweite Lizenz verlängerst Du nach einem Jahr einfach regulär zum Preis von 199 $.

Somit zahlst Du für zwei Elementor Pro Lizenzen, mit denen insgesamt 2000 Websites erstellt werden können, insgesamt rund 700 $. Damit sind diese beiden Lizenzen in der Konstellation sogar günstiger, als die 999 $ für nur eine "Agency" Lizenz, die Elementor zukünftig ansetzt.

Jetzt zuschlagen und Elementor Pro kaufen*

Ein großes Thema rund um Websites ist die Frage: Wie kann man WordPress schneller machen?

Dieser Frage möchten wir hier auf den Grund gehen und geben einen Einblick in die wichtigsten Schritte, die es grundsätzlich zu bedenken gilt. Dabei gehen wir die wichtigsten Punkte Schritt für Schritt durch. Geplant ist, dass dieser Artikel über die Zeit wächst und immer wieder aktualisiert wird. Schaue also am besten immer mal wieder vorbei, um die neuesten Updates zu lesen. Für direkte Fragen sind wir natürlich auch jederzeit per E-Mail zu erreichen.

Erstelle in jedem Fall ein Backup von Deiner Seite, bevor Du versuchst, die Ladezeiten von WordPress zu optimieren!

Warum die Ladezeit wichtig ist

Die Gründe liegen eigentlich auf der Hand, niemand möchte ewig warten, bis der Content auf einer Website aufgebaut ist. Schon drei Sekunden wirken beim Laden einer Webseite extrem lang. Nutzer*innen springen ab und kommen zu großen Teilen auch nicht mehr wieder. Sie sind also als potenzielle Kund*innen erst mal verloren.

Ein weiterer Faktor ist der rein technische. Denn in Zeiten, in denen immer mehr Menschen mobil online sind, steigen natürlich auch die Zugriffszahlen auf Websites durch mobile Endgeräte. Im Jahr 2019 lag der Prozentsatz bei knapp 50 % (Quelle: Statista). Da LTE zwar schnell ist, aber nicht so schnell wie das heimische WLAN, ergibt es Sinn, möglichst sparsam mit Datenmengen umzugehen, die heruntergeladen werden müssen, um eine Website anzuzeigen.

Und der dritte Faktor ist die Suchmaschinenoptimierung. Zwar ist umstritten, ob es tatsächlich einen direkten Zusammenhang zwischen Pagespeed und Ranking gibt. Einen indirekten gibt es aber ganz sicher. Google misst unter anderem die Zeit, die Nutzer*innen auf Webseiten verbringen. Ist die Absprungrate hoch, deutet das für Google auf schlechtes Nutzererlebnis hin. Und das wiederum führt zu einem Absinken der Rankings. Da die Absprungrate steigt, wenn die Ladezeiten zu lang sind, ist das ein deutliches Signal für Suchmaschinen.

Grundsätzlich sollte aber beachtet werden, dass immer die Nutzer*innen im Fokus stehen sollte und die reine Optimierung nach Zahlen nur bedingt notwendig ist. Die Zahlenwerte und Informationen, die die gängigen Tools zur Messung der Ladezeiten bieten, sind aber ein sehr guter Wert zur Orientierung.

Basics, die WordPress schneller machen

WordPress selbst ist als Content Management System schon von Haus aus recht leichtgewichtig und lädt zügig. Allerdings gibt es einige Basics, die empfehlenswert sind.

Hosting

Es gibt unzählige Hoster auf dem Markt. Dennoch gibt es einige Anbieter, die in puncto Performance besser aufgestellt sind, als manch anderer. Von uns getestet und als absolut empfehlenswert eingestuft sind zum Beispiel:

ALL-INKL.COM* und RAIDBOXES*

Beide Anbieter bieten eine sehr gute Performance und einen top Support. Sicher, es gibt günstigere Anbieter. Teilweise erhält man einen Webspace inklusive Domain schon unter 4 €. Allerdings geht das auf Kosten der Qualität, da solche Anbieter meist sehr viele Kunden auf einem Server "sammeln", die sich die Rechenleistung teilen müssen. Hier stechen ALL-INKL als auch RAIDBOXES die Konkurrenz absolut aus. Der Aufpreis lohnt sich also spätestens dann, wenn man vorhat, auf der eigenen Website eine professionelle Leistung anzubieten, mit der man Geld verdienen möchte.

HTTPS/2

HTTPS/2 ist das Standard-Protokoll zur Übertragung und wird inzwischen von beinahe allen Hostern angeboten. Solltest Du nicht bei ALL-INKL.COM oder RAIDBOXES hosten, kannst Du hier testen, ob Dein Anbieter dieses Protokoll unterstützt. Unter anderem kann HTTPS/2 deutlich mehr Anfragen auf einmal bearbeiten als sein Vorgänger. Sollte das Protokoll bei Deinem Hoster nicht aktiv sein, dann kontaktiere den Support und erkundige Dich dort einmal nach dem Stand der Dinge.

Das verwendete Theme

Gerade zu Anfang setzen viele auf Themes wie Avada, Jupiter X, oder Enfold. Diese Themes gehören zu den meistverkauften Themes bei Envato seit Jahren. Es wäre auch falsch, sie pauschal zu verurteilen. Sie bieten vielen Nutzer*innen durchaus einen hohen Mehrwert. Gerade, wenn noch kein umfangreiches Wissen rund um WordPress und Themes aufgebaut wurde, lassen sich damit vielfältigste Designs kreieren und Funktionen einbinden. Und gleichzeitig ist genau das der Punkt, weshalb es häufig schwer ist, mit diesen Templates gutes Ladezeiten zu erreichen. Sie bieten einfach zu viel und sind damit wahre Schwergewichte.

Dabei lassen sich inzwischen wirklich kreative Designs mit Page Buidern umsetzen, für die im Grunde keinerlei Konfrontation mit Code notwendig ist. Bei Tonwerte setzen wir dafür zum Beispiel auf Elementor*, auf den wir im Verlauf dieses Artikels noch näher eingehen werden.

Von uns getestete und empfehlenswerte Themes sind hier zum Beispiel:

Das Hello Theme von Elementor, GeneratePress und Astra.

Das Hello Theme eignet sich hervorragend, wenn Du mit Elementor arbeiten möchtest. GeneratePress und Astra funktionieren bestens mit Page Buildern, eignen sich aber auch für Webentwickler*innen, die lieber selbst coden oder Anwender*innen, die WordPress mit seinen Grundfunktionen und/oder dem Gutenberg-Editor nutzen möchten.

Alle drei Themes bringen eine schlanke und saubere Code-Struktur mit und eignen sich somit bestens, um eine performante Webseite aufzubauen.

Page Builder drücken auf die Performance von WordPress

Machen wir uns nichts vor. Page Builder sind nicht optimal, wenn es darum geht, die maximale Performance aus WordPress zu holen. Allerdings bieten sie zahlreiche Vorteile bei der Erstellung einer Website. Ambitionierte Laien und auch professionelle Dienstleiter*innen, die Webseiten so entwickeln, dass Endkund*innen sie selbst pflegen können profitieren davon. Wir arbeiten viel mit Elementor Pro und haben in puncto Performance damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Später im Artikel geben wir Euch auch noch einige Tricks an die Hand, wie Ihr WordPress schneller machen könnt, auch wenn Ihr einen Page Builder wie Elementor verwendet.

Weniger ist mehr — sparsam mit Plugins umgehen

Plugins machen das Leben häufig einfacher. Es gibt unzählige Plugins für WordPress, die allerlei Funktionen mitbringen. Das hat den Vorteil, dass man nicht selbst coden oder jemanden dafür beschäftigen muss. Es spricht auch nichts dagegen, Plugins zu installieren und sie zu nutzen, wenn sie einen Mehrwert bieten. Doch sollte man immer ein Auge auf die Menge der eingebundenen Plugins haben und diese in Relation zum Nutzen der Erweiterungen stellen. Pauschal lässt sich schwer eine Aussage treffen, was gut oder was überflüssig ist. Beim Blick ins Backend finden wir aber sehr häufig auch Plugins, die mit wenigen Zeilen Code ersetzt werden könnten. Das wären dann jene, die sich ohne weiteres einsparen ließen.

Tools zum Messen der Ladezeit

Für unsere Analysen stützen wir uns hauptsächlich auf GTmetrix und die PageSpeed Insights von Google. Zwar steht letzteres immer wieder aus verschiedenen Gründen in der Kritik, wir erhalten damit aber durchaus gute Tipps, was die Ladezeiten verlangsamt und behoben werden sollte. Darüber hinaus priorisiert Google die mobilen Ladezeiten Eurer Website, was spätestens im 2. Quartal 2021 noch mehr an Relevanz zunimmt, als das schon jetzt der Fall ist. Google plant nämlich, im März 2021 komplett auf mobile first umzustellen. So wird also konsequent durchgezogen, womit die Suchmaschine bereits 2015 angefangen hat.

Schauen wir uns beide Tools einmal an.

WordPress Performance-Messung mit GTmetrix

WordPress schneller machen Gtmetrix

Wir sehen hier das Ergebnis der Messung unserer Seite. Zunächst zeigt GTmetrix eine allgemeine Übersicht an, auf welche wir kurz eingehen möchten.

Der PageSpeed Score
Das ist der allgemeine Wert, der die Gesamtbewertung der Ladezeit darstellt. Im unteren Abschnitt wird eine Auflistung aller getesteten Komponenten für diesen Score eingeblendet. Klickt man auf die unten aufgelisteten Einträge, erhält man noch weitergehende Informationen. So werden zum Beispiel einzelne Elemente angezeigt, die bei der Ermittlung des Wertes überprüft wurden.

Der YSlow Score
Ähnlich dem PageSpeed Score werden auch hier diverse Komponenten überprüft und in einer Tabelle übersichtlich angezeigt.

Die Fully Loaded Time
Dabei handelt es sich um die Zeit, die benötigt wird, um die gesamte Website komplett zu laden. Dieser Wert errechnet sich aus mehreren Einzelwerten und gibt eher einen allgemeinen Überblick. Denn Seitenbesucher*innen erleben die Ladezeit meist schneller, da sie nicht alle Inhalte auf der Website direkt zu Anfang sehen können. Viele Bereiche sind schließlich nur durch scrollen zu erreichen.

Die Total Page Size
Das ist die Dateigröße aller übermittelten Daten beim Aufrufen der Webseite. Es liegt natürlich auf der Hand — je geringer die Dateigröße, desto schneller kann die Seite geladen werden.

Requests
Dabei handelt es sich um die Anfragen, die an den Server zum Laden der Seite gesendet werden. Ein Bild ist zum Beispiel ein Request. Jedes Script, das geladen wird, muss vorher beim Server angefragt werden und ist somit ebenfalls ein Request. Je geringer die Zahl der Requests, desto schneller kann die Seite ausgeliefert werden.

Unsere Website basiert übrigens auf WordPress, dem Hello Theme und Elementor (Pro). Es ist also möglich, eine performante Website mit wenigen Requests zu erstellen, obwohl ein Page Builder zum Einsatz kommt. Natürlich nutzen auch wir einige Tricks und Kniffe, die WordPress schneller machen. Diese sind auch notwendig, denn ohne eine Optimierung kann das Ergebnis so aussehen:

WordPress schneller machen Gtmetrix

Die Webseite im Screenshot oben liegt bei einem der bekanntesten Hosting-Anbieter in Deutschland und nutzt den günstigsten Tarif – teilt sich also die Rechenleistung des Servers mit sehr vielen anderen Kunden. Die Website basiert auf einem sogenannten Multipurpose-Theme, die wir weiter oben schon angesprochen haben. Für die Seitenerstellung wurde ebenfalls Elementor verwendet, allerdings erweitert mit diversen Addons und Plugins für WordPress. Über 40 an der Zahl insgesamt.

Hier ist anschaulich zu erkennen, zu welchem Ergebnis es führt, wenn man die notwendigen Punkte allesamt übergeht.

Nun noch ein paar Worte zu den Tabs unterhalb der Ergebnisse. PageSpeed und YSlow sollten soweit selbsterklärend sein. Sehr interessant sind aber noch mal das Waterfall-Chart und die Aufschlüsselung der Timings.

GTmetrix Waterfall Chart

Wenn man WordPress schneller machen möchte, hilft ein Blick auf das Waterfall-Chart von GTmetrix, um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Dateien wann geladen werden und wie viel Zeit sie für sich beanspruchen. Hier wird übersichtlich dargestellt, welche Dateien eine Überarbeitung bräuchten und auch, wo sie sich auf dem Webserver befinden.

GTmetrix Timings Chart

Im Timings-Chartliefert GTmetrix eine Übersicht über die einzelnen Komponenten der gesamten Ladezeit.

TTFB

steht für Time To First Byte und beschreibt im Prinzip den Zeitraum zwischen der Anfrage und der ersten Reaktion des Servers. Einer der ausschlaggebenden Faktoren für gute Ladezeiten allgemein.

First Paint

ist der Moment, in dem der Browser eine erste Darstellung des Inhalts. liefert. Dabei handelt es sich häufig um früh geladene Elemente, die wenig Ressourcen verbrauchen (Hintergrundfarben etc.)

First Contentful Paint

beschreibt den Moment, in dem die ersten Inhalte geladen bzw. angezeigt werden, die tatsächlich im DOM (Document Object Model — erklären wir später im Artikel noch, falls Dir das nichts sagt) positioniert sind. Also zum Beispiel Text oder Bilder.

DOM interactive time

bedeutet, dass der Browser im Grunde mit dem Seitenabruf fertig ist.

DOM loaded

steht für den Zeitpunkt, an dem der Code zur Darstellung der Seite soweit fertig ausgeführt ist.

Onload

heißt in diesem Zusammenhang, dass alles steht — die Seite ist also fertig geladen.

Auswertung der Ladezeiten von WordPress mit den PageSpeed Insights von Google

WordPress schneller machen Google Pagespeed

Google unterteilt das Analyse-Ergebnis nach Mobil (im Bild links) und Desktop (im Bild rechts). Auch sollte der Fokus bei der Optimierung auf schnelle Ladezeiten auf mobilen Endgeräten liegen. Für Websites, die nicht auf kreative Layouts oder dynamische Funktionen setzen, eignet sich AMP (Accelerated Mobile Pages) von Google selbst. Im Grunde ist das reduziertes HTML mit wenig Styling, was Webseiten sehr ressourcensparend werden lässt.

Die Komponenten der Auswertung umfassen in etwa die gleichen Merkmale, wie die in GTmetrix. Aus diesem Grund gehen wir hier nicht so sehr ins Detail, wie wir es zuvor getan haben. TTFB wird in den PageSpeed Insights nicht angezeigt, dafür aber der First Contentful Paint — bei Google "Erste Inhalte gezeichnet". Interessant bei Google ist aber die Übersichtliche Darstellung der Inhalte, die optimiert sind oder noch optimiert werden können. Auch diese sind ähnlich der Angaben in GTmetrix

WordPress schneller machen Google Pagespeed

Ein Klick auf die jeweilige Meldung gibt genauere Informationen, um welche Datei(en) es sich handelt, wo sie zu finden sind und was daran optimiert werden kann. Was hier ins Auge fällt, ist die Meldung zur übermaßigen DOM-Größe. Diese leitet uns auch in den Abschnitt des Artikels über, in dem wir tatsächlich mit der Optimierung beginnen.

Design — weniger ist mehr

Design ist zu gewissen Teilen auch immer eine Frage des Geschmacks. Grundsätzlich sollte natürlich darauf geachtet werden, dass Nutzer*innen sich gut auf einer Webseite zurechtfinden können. Wie dann aber die Struktur der Seite aufgebaut wird, ist zu großen Teilen subjektiv bzw. auf die Zielgruppe zugeschnitten.

Beginnen wir zu optimieren

Das DOM (Document Object Model) ist vereinfacht gesagt die Struktur einer Webseite, die den Content hält. So ist zum Beispiel jedes DIV ein Teil des DOM und die jeweils darin untergebrachten Elemente (weitere DIVs, Links etc.) ebenfalls. Da wir weiter oben schon den Page Builder Elementor angesprochen haben, hier ein Beispiel der Verschachtelung von Seitenelementen für die Überschrift dieses Artikels.

WordPress schneller machen DOM

Hier wird auch recht schnell deutlich, was Page Builder für einen Nachteil mit sich bringen. Es werden sage und schreibe neun DIVs produziert, um eine Überschrift zu halten. Das ist natürlich nicht optimal. Aber das ist der Preis dafür, wenn die Seite komfortabel zu pflegen sein soll. Gerade für Menschen, die nicht viel Code-Erfahrung haben. In der V3 wird Elementor hier übrigens aufräumen und einige Elemente aus dem Code entfernen. Welche Auswirkungen das hat wird durchaus spannend.

Trotz Page Builder eine möglichst schlanke Seite erstellen — Elementor-Tipp

Das Design einer Website sollte möglichst klar gegliedert und schnell aufzunehmen sein. Häufig werden viele Elemente ineinander verschachtelt oder — gerade in Bezug auf Page Builder — Spalten genutzt, um ein Layout zu erstellen. In vielen Fällen ist das gar nicht notwendig, wie folgendes Beispiel zeigt.

WordPress schneller machen DOM

Das Beispiel ist wieder mit Elementor erstellt und zeigt den Aufbau eines Abschnitts auf zwei mögliche Arten.

Für beide Möglichkeiten wird ein Abschnitt (blau umrandet) und mindestens eine Spalte (schwarz umrandet) benötigt. Im oberen Bild ist das Layout mit zwei Spalten aufgebaut und im unteren mit nur einer. Das Ergebnis ist das gleiche, allerdings ist die untere Variante etwas leichter. Es werden oben 14 und unten 11 DIVs verschachtelt. Das wirkt im ersten Moment nicht viel. Bedenkt man aber, dass sich auf unserer Startseite 13 Sections befinden, so lassen sich dadurch immerhin 39 DIVs einsparen. Und unsere Seite hat ein sehr reduziertes Design.

In Elementor ist dieser Aufbau übrigens recht einfach zu erreichen, wie das folgende Video zeigt.

Bilder optimieren

Bilder sind, neben Hosting und Theme, die häufigste Quelle für lange Ladezeiten von WordPress-Webseiten. Um sie zu optimieren, schauen wir uns zwei Hauptfaktoren an. Die Abmessungen des Bildes und die Dateigröße.
Beginnen wir mit den Abmessungen des Bildes. Um herauszufinden, in welcher Größe das Bild benötigt wird, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Wir zeigen Euch, wie Ihr zu große Bilder in GTmetrix findet. Wenn Ihr lieber direkt auf Eurer Seite schauen möchtet, zeigen wir Euch auch, wie Ihr die angezeigte Bildgröße mit den DevTools herausfindet.

Mögliche Einsparung der Bildgröße in GTmetrix anzeigen

Nach einer Messung der Ladezeit in GTmetrix, erhaltet Ihr unter dem Tab "PageSpeed" womöglich die Meldung "Serve scaled images". Ein Klick darauf öffnet die erweiterte Ansicht, in der die betroffenen Bilder samt Dateipfad und Bildgröße, sowie der Bildgröße, die auf der Website tatsächlich angezeigt wird.

WordPress schneller machen Bilder optimieren

Zu große Bilder mit den DevTools finden

Die zweite Möglichkeit, zu große Bilder zu finden, sind die DevTools. Diese lassen sich zum Beispiel über einen Rechtsklick innerhalb der Seite unter "Untersuchen" erreichen. In Firefox "Element untersuchen".

Die DevTools bringen ein praktisches Werkzeug mit, mit dem sich in kürzester Zeit feststellen lässt, wie groß ein eingebettetes Bild ist.

WordPress schneller machen Bilder optimieren

Zunächst klickt Ihr auf das kleine Icon in der oberen linken Ecke der DevTools. Danach fahrt Ihr mit der Maus einfach über ein Element auf Eurer Seite — in diesem Fall ein Bild. Es öffnet sich eine kleine Infobox, die Euch anzeigt, in welcher Größe das Bild auf Eurer Homepage eingebettet ist. Im Code Eurer Seite sind die Maße ebenfalls definiert (der grau hinterlegte Abschnitt im Screenshot oben). Nun wisst Ihr, welche Abmessung für Euer Bild notwendig sind, damit es keinen unnötigen Ballast für die Ladezeiten mit sich bringt.

Elementor-Tipp — Ihr habt in Elementor die Möglichkeit, Bilder entsprechend der notwendigen Größe einzubetten. Im Bild-Widget findet Ihr unter der Vorschau Eures Bildes die Option "Bildgröße". Wenn Ihr dort eine der vorgegebenen Varianten auswählt oder eine eigene Größe setzt, erstellt Elementor automatisch eine neue Datei mit den von Euch gewählten Abmessungen. So müsst Ihr nicht unbedingt die richtige Größe vorher in Photoshop oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm exportieren.

Bilder mithilfe eines WordPress-Plugins optimieren

Für WordPress gibt es einige Plugins, die Eure Bilder automatisch komprimieren und in der jeweils notwendigen Größe einbetten. Für mobile Endgeräte werden dann zum Beispiel kleinere Bilder gesetzt als es bei Desktop-Computern der Fall ist. Eines dieser Plugins ist Shortpixel.

Eine weitere Möglichkeit ist das Plugin Imagify, mit dem sich Bilder skalieren und komprimieren lassen.

Darüber hinaus bietet auch WordPress selbst die Möglichkeit, Bilder zu skalieren und als neue Date abzuspeichern. Wählt dazu einfach ein Bild aus der Mediathek aus und klickt unter der Bildvorschau auf den Button "Bild bearbeiten". Auf der rechten Seite ist nun die Option "Neue Abmessungen" zu finden, in die Ihr einfach die gewünschte Pixelzahl eintragen könnt.

Die Dateigröße der Bilder mithilfe von Photoshop optimieren

Wer Photoshop nutzt, kann hier sehr gute Ergebnisse erzielen. Um ein Bild möglichst reduziert in der Dateigröße zu speichern, wählst Du in Photoshop Datei -> Exportieren -> Für Web speichern. Meist genügt eine Qualitätsstufe zwischen 40 % und 60 %. Je nach Bild eignen die Option "Progressiv" oder "Optimiert" besser, das solltest Du bei jedem Bild einfach ausprobieren. Die voraussichtliche Dateigröße siehst Du unten links im Speichern-Dialog.

WordPress schneller machen Bilder optimieren

Kompression mit Online-Tools

Selbst nachdem die Bilder skaliert und in Photoshop gegebenenfalls komprimiert wurden, lässt sich mit Online-Tools noch etwas herauskitzeln. Zu empfehlen sind hier zum Beispiel: Compressjpeg oder TinyPNG.

Sollte eines der oben aufgeführten WordPress-Plugins installiert sein, dann ist das erneute Komprimieren mit diesen Tools meist nicht notwendig.

Code bündeln und nicht überall verstreuen

Gerade wenn man eine Webseite mit einem Page Builder erstellt, werden viele unterschiedliche Code-Dateien generiert bzw. geladen. Wenn Du WordPress schneller machen möchtest, dann sollte von Hand hinzugefügter Code nicht inline, also im Element selbst, sondern in einer eigenen Datei gespeichert werden.

Vermeide also:

<p style="font-family: arial; color: #000000; font-weight: normal; font-size: 16px;">Hier steht ein Text</p>

Und nutze lieber Klassen, die Du dann im Stylesheet Deines Child-Themes gestaltest.

Auch bieten viele Page Builder die Möglichkeit, CSS in den jeweils eingefügten Abschnitten und Elementen zu platzieren. Das sollte nach Möglichkeit ebenfalls vermieden werden. Auch hier gehört der Code lieber in das separate Stylesheet des Child-Themes.

Elementor-Tipp — Die meisten Themes kommen schon mit vorbereiteten Child-Themes im Paket. Beim Hello-Theme ist das nicht der Fall. Du kannst Dir ein Child des Hello-Themes aber hier herunterladen.
Schreibe Deine eigenen Styles entweder in die style.css Datei des Child-Themes oder aber im Elementor-Editor unter "Theme-Stil" > "Eigenes CSS".

Die Möglichkeit, Code zusammenzufassen und zu minifizieren bieten auch viele Plugins, die WordPress optimieren, um die Ladezeiten zu verkürzen. Einige davon bringen allerdings nicht die Funktionalität mit, Code, der inline eingebunden ist, ebenfalls zu extrahieren und zu bündeln. Zudem erleichtert es das Auffinden einzelner Codezeilen enorm, wenn die händisch hinzugefügten Schnipsel alle in einer Datei zu finden sind.

Schriften mit Bedacht wählen

Auch wenn es bei vielen zur Gewohnheit geworden ist, auf der eigenen WordPress Seite einfach Google Fonts einzubinden, das ist seit dem 16.07.2020 nicht mehr so einfach erlaubt. Dort wurde der Privacy-Shield vom EuGH gekippt. Seit diesem Urteil ist es nicht mehr ohne Weiteres möglich, potenziell personenbezogene Daten in die USA zu senden. Bindet man die Google Fonts direkt von Google ein, so geschieht genau das — die IP der Seitenbesucher*innen wird an Server in den USA gesendet, damit dieser die angeforderten Schriften zurückschickt.

Fonts sollten nun also besser lokal eingebunden werden. Wer auf die Schriftarten von Google nicht verzichten will, der kann sich beim google-webfonts-helper die jeweilige Schrift in allen möglichen Schnitten herunterladen.

Da lokal eingebettete Schriften meist ein wenig mehr auf die Ladezeiten von WordPress drücken, solltest Du nicht alle Schriftschnitte einbetten, die angeboten werden. Meist genügen schon 2-3 Stück. 300 oder 400 für Fließtexte, 700 für Bold-Texte und gegebenenfalls 200 für Thin-Texte. So müssen nicht jedes Mal massenweise verschiedene Schnitte vom Server geladen werden, was helfen kann, WordPress schneller zu machen.

Wer es ganz ausreizen möchte, setzt direkt auf Systemschriften wie die Arial oder die Calibri. Dann werden sie direkt vom Computer der Seitenbesucher geladen und müssen nicht vom Server angefordert werden.

Elementor-Tipp — Unter "Elementor" > "Benutzerdefinierte Schriftarten" kannst Du eigene Schriften ganz einfach hochladen und diese dann im Theme-Stil einbinden. Google Fonts werden dann nicht mehr geladen.

Nicht verwendete CSS entfernen

Wer schon mal die WordPress-Ladezeit mit den PageSpeed Insights von Google gemessen hat, der wird ziemlich sicher auf die Meldung "Nicht verwendete CSS entfernen" sowie "Nicht genutztes JavaScript entfernen" gestoßen sein.

Im Grunde ist es ganz normal, dass sich auf Websites, die mehr als eine Unterseite haben, ungenutztes CSS und JavaScript befindet. Jede Unterseite hat unterschiedliche Elemente eingebunden, die jeweils über CSS gestylt werden. Bindet man auf der Unterseite "Kontakt" zum Beispiel ein Kontaktformular ein und gestaltet es mit CSS, so sind die Selektoren in der style.css Datei zu finden. Ist die Datei auf der Startseite die gleiche, befindet sich darin ungenutztes CSS, das theoretisch auf dieser Seite entfernt werden könnte. Daher also die Meldung bei Google.

Mit Asset Cleanup ganze CSS und Javascript Files deaktivieren

Im WordPress Plugin-Verzeichnis finden sich zum Glück zahlreiche Plugins, die dabei helfen, WordPress schneller zu machen. Eines davon ist Asset Cleanup. Schon in der kostenlosen Variante lassen sich damit ganze JavaScript und CSS Dateien auf einzelnen Unterseiten deaktivieren.

Nachdem Du das Plugin geladen und aktiviert hast, öffnest Du einfach eine Deiner Seiten oder Beiträge und scrollst ein Stück nach unten. Dann solltest Du das hier sehen:

WordPress schneller machen Asset Cleanup

Unten links im Screenshot findet Ihr einen Toggle mit dem Titel "Unload on this page". Legt Ihr diesen um, wird das jeweilige File nicht mehr auf dieser Seite geladen. "Unload site-wide" deaktiviert die Datei auf all Euren Unterseiten zusätzlich. Da Ihr vermutlich bei einigen Dateien herumprobieren müsst, ist es nicht unbedingt zu empfehlen, das auf einer Live-Seite zu machen. Je nachdem welches Script deaktiviert wird, kann das dazu führen, dass Ihr zunächst gar nichts mehr auf der Seite angezeigt bekommt. Das lässt sich zwar ebenso leicht wieder aktivieren (Toggle noch mal umlegen), doch für die Zwischenzeit könnten sich potenzielle Seitenbesucher*innen wundern und abspringen.

Auch, wenn sich mit Asset Cleanup schon ganze Dateien deaktivieren lassen — häufig werden Teile der CSS Files benötigt, sodass nicht das gesamte Stylesheet entfernt werden kann. Dann ist Handarbeit gefragt. Zunächst gilt es herauszufinden, welches CSS auf der jeweiligen Seite verwendet wird. Dafür gibt es mehrere Wege.

Nicht verwendetes CSS in den DevTools finden

Um zu überprüfen, ob Deine Website ungenutztes CSS lädt, kannst Du in den DevTools danach suchen. Klicke in den DevTools oben rechts auf die drei vertikalen Punkte und aktiviere die Option "Show console drawer". Im Anschluss klickst Du unten auf den "Reload-Button".

WordPress schneller machen Console

Jetzt siehst Du, welche Dateien geladen werden und was von deren Inhalt auf Deiner jeweiligen Seite genutzt wird.

Ungenutztes CSS entfernen — in Handarbeit

Hierfür sollten eventuelle Plugins, die CSS Dateien zusammenfügen deaktiviert werden. Erstelle auf jeden Fall ein Backup, bevor Du Änderungen am Code vornimmst und nutze einen Code-Editor (nicht Word).

Möglichkeit 01:

Kopiere Dir alle blau markierten Teile in ein neues, eigenes Stylesheet.

Möglichkeit 02.

Verwende purifycss. Das ist ein hilfreiches Tool, um ungenutztes CSS aufzuspüren und zu entfernen. Über die Standard-Option (der Tab "Webpage URL") trägst Du dort die URL der Seite ein, die Du optimieren möchtest und klickst auf "Clean up CSS". Das Tool generiert nun eine Style-Datei, die alles genutzte CSS in einem File zusammenfasst.

Möglichkeit 03.

Nutze die Chrome-Extension CSS Used, um das auf Deiner jeweiligen Unterseite genutzte CSS zu finden und kopiere Dir das Ergebnis in Dein eigenes Stylesheet.

Das von Dir neu erstellte Stylesheet lädst Du via FTP in das Verzeichnis Deines Child-Themes (oder einen eigenen Ordner). Mithilfe von folgendem Code-Schnipsel in der functions.php Deines Child-Themes bindest Du Dein Stylesheet in WordPress ein. Natürlich solltest Du vorher den korrekten Pfad zu Deinem Stylesheet einsetzen.

add_action( 'wp_enqueue_scripts', 'meine_eigenen_stylesheets', 20 );
function meine_eigenen_stylesheets() {
    wp_register_style( 'deine-css', 'https://domain.de/wp-content/themes/dein-childtheme/deine-css.css' ); 
    wp_enqueue_style( 'deine-css' );
}

Nun prüfst Du, ob Dein Stylesheet korrekt eingebunden ist und geladen wird. Das kannst Du über die DevTools machen. In Chrome wählst Du dafür den Tab "Network" aus und klickst dann auf "CSS" (siehe Screenshot). In Firefox "Netzwerkanalyse" und "CSS".

WordPress schneller machen CSS laden

Wird Dein Stylesheet dort angezeigt und hat einen Status-Code von 200, dann ist alles bestens. Du kannst nun die anderen Stylesheets deaktivieren. Zum Beispiel mit Asset Cleanup oder so wie in dem Beispiel-Schnipsel oben in der functions.php. Nur, dass Du diesmal folgendes eintragen musst (ersetze also den Code aus dem Beispiel oben):

add_action( 'wp_enqueue_scripts', 'meine_eigenen_stylesheets', 20 );
function meine_eigenen_stylesheets() {
    wp_dequeue_style( 'zu-entfernendes-stylesheet' );
    wp_deregister_style( 'zu-entfernendes-stylesheet' );
    
    wp_register_style( 'deine-css', 'https://domain.de/wp-content/themes/dein-childtheme/deine-css.css' ); 
    wp_enqueue_style( 'deine-css' );
}

Plugins zur Optimierung der WordPress Ladezeit

Auch zur Optimierung der Ladezeiten gibt es eine Vielzahl an Plugins für WordPress. Die bekanntesten sind wohl Autoptimize, W3 Total Cache, und WP Rocket.

Alle drei bringen ähnliche Funktionen mit, wobei gesagt werden sollte, dass Autoptimize kein Caching bietet. Allerdings kannst Du auch damit schon viel erreichen, denn es komprimiert CSS und JavaScript Dateien und fasst sie zusammen. Damit werden häufig nicht unerheblich große Dateien zusammengestaucht und schneller ausgeliefert. Das Zusammenfassen und Komprimieren gehört bei den beiden anderen Plugins ebenfalls zum Umfang dazu.

Was ist Caching?

Im Prinzip und kurz gesagt wird eine statische Version Deiner Website oder Teile davon auf dem Server hinterlegt. So muss bei einem Seitenaufruf nicht immer jede einzelne Datei angefragt, verarbeitet und gesendet werden. Stattdessen sendet der Server die vorab gespeicherte Version an Deine Seitenbesucher*innen. Es wird also nicht alles "zusammengesetzt". Natürlich geht das Laden einer solchen Version deutlich schneller.

WP Rocket – Das Plugin mit dem Hype

WP Rocket hat sich inzwischen zu einem der meistgenutzten Plugins, die WordPress schneller machen, gemausert. Und das unserer Ansicht nach nicht zu Unrecht. Es bietet umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Gleichzeitig sind die Optionen aber auch für Laien relativ gut verständlich und bei potenziell kritischen Optionen wird eine Warnung bzw. weitergehende Informationen eingeblendet. Das Plugin ist gut in die einzelnen Bereiche unterteilt und leitet dadurch quasi durch die Einrichtung.

Nachfolgend die Einstellungen im Detail:

Cache — die Grundfunktionen

Natürlich ist das Caching eine der Hauptfunktionen des Plugins. Unter dem Menüpunkt Cache könnt Ihr diesen aktivieren. WP Rocket gibt Euch zusätzlich noch die Möglichkeit, einen separaten Cache für mobile Geräte anzulegen. Das kann notwendig bzw. empfehlenswert sein, wenn Ihr beispielsweise kein responsives Layout, sondern eine eigene Variante für Eure mobile Seitenversion habt. AMP wäre hier ein Beispiel. Dabei wird das Layout nicht für kleinere Bildschirme angepasst, sondern ein eigenes Gerüst dafür erstellt. Durch Aktivieren des mobilen Caches könnte Ihr eine solche Seite also zusätzlich cachen.

Weiter könnt Ihr in diesem Menüpunkt auswählen, ob der Cache bzw. das Caching auch für angemeldete Benutzer aktiviert werden soll. Das kann Sinn ergeben, wenn Ihr Seitenbereiche auf Eurer Webseite habt, die nur angemeldeten Benutzern zur Verfügung stehen. Mitgliederbereiche zum Beispiel.

Und dann gibt es noch die Cache-Dauer — eigentlich selbsterklärend. Nach diesem Zeitraum wird der Cache automatisch geleert und wieder gefüllt.

Datei-Optimierung

Hier lassen sich die einzelnen Dateitypen bestimmen, die Ihr minifizieren und zusammenfassen könnt. Beim Minifizieren werden die Inhalte der Dateien quasi in eine lange Zeile geschrieben. Dabei werden alle nicht benötigten Elemente entfernt. Also z. B. Leerzeichen, Absätze oder Kommentare. Im weiteren Schritt des Zusammenfassens wird aus mehreren Dateien eine einzige erstellt, was dazu führt, dass insgesamt natürlich weniger Dateien geladen werden müssen. Das Plugin gibt Euch auch den Hinweis, dass das Zusammenfassen nicht notwendig ist, sofern Euer Hosting HTTP/2 unterstützt. Versucht hier mal, welche Ergebnisse Ihr erhaltet. Bei uns ist trotz HTTP/2 Unterstützung eine deutliche Verbesserung der WordPress-Ladezeit zu bemerken.

Unter den Einstellungen zum JavaScript gibt WP Rocket Euch die Option, jQuery Migrate zu deaktivieren. Diese Einstellung ist nicht unbedingt notwendig, wenn Ihr WordPress 5.5 verwendet. Seit dieser Version lädt WordPress das Migrations-Tool nicht mehr automatisch mit.

JavaScript verzögert laden

Sogenanntes Rendering-blockierendes JavaScript wird im Ladeprozess Eurer Website hinten angestellt und erst etwas später nachgeladen. Für jQuery selbst wird eine Ausnahme hinzugefügt, wenn Ihr die Option "Sicherer Modus für jQuery" aktiviert. Bei den meisten Themes ist das zu empfehlen, da viele Funktionen auf jQuery angewiesen sind. Solltet Ihr diese Option deaktivieren wollen, testet das Ergebnis ausgiebig.

WordPress schneller machen

Medien

LazyLoad

Lazy Loading bedeutet, dass Bilder erst geladen werden, wenn Seitenbesucher*innen die Seite zum Beispiel herunterscrollen und die Bilder in den sichtbaren Bereich kommen. Seit WordPress 5.5 ist LazyLoad fester Bestandteil von WordPress selbst. Dennoch empfiehlt sich das Aktivieren dieser Funktion im Plugin, denn der von WordPress unterstützte Webstandard ist relativ neu, womit sich der Support durch Browser auf aktuellere Versionen bezieht.

Emoji & Embeds

Die Einstellungen hier sind natürlich absolut individuell. In unserem Falle haben wir beides deaktiviert.

WebP compatibility

WebP ist ein von Google entwickeltes Bildformat, das eine deutlich höhere Komprimierung möglich macht, als es zum Beispiel bei JPG Fotos der Fall ist.

WP Rocket liefert selbst keine Bilddaten im WebP Format aus. Allerdings hat das Team um das Plugin dafür Imagify entwickelt, das nahtlos mit WP Rocket zusammenarbeitet.

Cache füllen

Hier könnt Ihr festlegen, ob und in welchem Umfang der Cache gefüllt wird. Darüber hinaus habt Ihr die Möglichkeit, DNS-Prefetch zu aktivieren. WP Rocket versucht dann, Domainnamen aufzulösen bevor Ressourcen angefordert werden. Und zu guter Letzt lässt sich das "preload" Attribut für Schriften vergeben. Das macht es Browsern einfacher, in den Style-Sheets definierte Schriften aufzufinden.

Erweiterte Regeln

Solltet Ihr Seiten haben, die grundsätzlich nicht in den Cache geschrieben werden sollen, könnt Ihr diese hier eintragen. Eine Login-Seite wäre ein Beispiel.

Datenbank

Erstelle in jedem Fall ein Backup von Deiner Datenbank, bevor Du eine Bereinigung vornimmst!

Unter diesem Menüpunkt kannst Du verwaiste Revisionen, Entwürfe und den Papierkorb von WordPress leeren. Ebenso Kommentare, die Du nicht freigegeben hast und solche, die bereits im Papierkorb sind.

Transients sind temporäre Dateien, die jederzeit automatisch neu erstellt werden, wenn sie benötigt werden.

Und die Bereinigung der Datenbank löscht leere und/oder veraltete Tabellen. Diese kannst Du, falls etwas schiefgeht, nicht wiederherstellen, weshalb Du die Datenbank unbedingt vorher sichern solltest.

CDN

Ein CDN ist ein sogenanntes Content Delivery Network. Das bedeutet, dass Teile Deiner Website, wenn nicht die gesamte Webseite auf einen Server ausgelagert wird, der sie enorm schnell zur Verfügung stellen kann. Der Einsatz eines CDN kann sich lohnen, wenn Du eine Wirklich große Seite hast. Alternativ, wenn Du Seitenbesucher*innen hast, die auf der ganzen Welt verteilt sind. In diesem Falle liefert der Server des CDN, der am nächsten am Standort der Anfrage ist, Deine Seite aus.

Im Sinne der Ladezeit kann das große Vorteile bringen. In Deutschland ist die Nutzung von einem CDN momentan allerdings kritisch zu sehen. Die meisten Anbieter haben Ihren Sitz in den USA und das Versenden von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung in die USA ist nicht mehr ohne weiteres möglich.

Heartbeat

Die Heartbeat API von WordPress sendet regelmäßig Impulse an den Server. Und das ist auch der Grund, weshalb sie auf die Leistung drücken kann. Unter diesem Punkt könnt Ihr individuell einstellen, wie die Aktivität geregelt wird. Sie lässt sich einschränken oder komplett deaktivieren, was auf den meisten Seiten keine Probleme verursachen sollte.

Autoptimize

Ebenfalls ein weit verbreitetes Plugin, mit dem man WordPress schneller machen kann. Es bietet in Gegensatz zu WP Rocket zwar kein Caching, spielt seine Stärken dafür aber in den anderen Bereichen aus. Sollte Euer Hosting serverseitiges Caching unterstützen, benötigt Ihr die Option des Caching auch nicht zwangsweise. Hier die Erklärungen zu den einzelnen Reitern.

JS, CSS & HTML

Wie auch bei WP Rocket, könnt Ihr in Autoptimize die einzelnen Dateien minifizieren und zusammenfassen. Einzelne Dateien, wie zum Beispiel jQuery werden auch hier automatisch ausgelassen, um Probleme beim Laden zu vermeiden. Ebenfalls unter diesem Punkt findet Ihr die Möglichkeit, eine Basis-URL für ein eventuelles CDN zu setzen und die Option, einige Einstellungen vorzunehmen, die ggf. Probleme vermeiden.

WordPress schneller machen minified CSS

Bilder

Wie wir weiter oben schon aufgeführt haben, sind optimierte Bilder einer der Hauptfaktoren, wenn wir WordPress schneller machen wollen. Autoptimize ermöglicht es Euch, Fotos entsprechen zu komprimieren, als WebP Dateien auszuspielen und sie über das CDN von Shortpixel zu laden. Das kann die Performance steigern, ist allerdings mit den oben beschrieben Risiken eines CDN verbunden.

An dieser Stelle kann ebenfalls LazyLoad aktiviert werden, das in hier mit "Bilder verzögert Laden" betitelt wird.

Kritisches CSS

Stylesheets werden im Prinzip aufgeteilt. Was weit oben auf der Seite für die Anzeige benötigt wird, bezeichnet man als "kritisch". In diesem Tab lassen sich die Einstellungen dazu vornehmen. Allerdings ist dafür ein Account bei criticalcss.com notwendig.

Extras

Da Google Fonts zwar schnell laden und WordPress schneller machen können, erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Allerdings sind sie im Sinne des Datenschutzes in Europa kritisch zu betrachten. Autoptimize stellt Euch hier die Option zum Entfernen zur Verfügung. Dieser Punkt ist gerade für Anfänger praktisch, da sie nicht via Code vom Laden abgehalten werden müssen. Übrigens nutzt nicht jedes Theme oder jeder Page Builder Google Fonts.

W3 Total Cache

Ein enorm umfangreiches Plugin um WordPress schneller zu machen. Da ein wirklich detailliertes Abbilden aller Optionen sogar diesen Artikel sprengen würde, werden wir hier nur auf die Hauptfunktionen eingehen. Das Plugin richtet sich nach unserer Einschätzung eher an fortgeschrittene Nutzer, die nicht von der Menge der Optionen abgeschreckt sind. Allerdings lassen sich mit diesem Performance-Plugin sehr gute Ergebnisse erzielen — und das kostenfrei.

General Settings

Hier lässt sich das Caching grundsätzlich aktivieren. W3 Total Cache bietet in diesem Abschnitt die Möglichkeit, wirklich detailliert zu kontrollieren, was, wie und wo gecached werden soll.

Page Cache

Hier lassen sich Seiten unter anderem vom Caching ausschließen, was, wie oben schon erwähnt, bei Login-Seiten sinnvoll ist. Zudem lassen sich für eingeloggte Nutzer*innen bzw. Benutzerrollen individuelle Einstellungen vornehmen.

Und auch hier gibt es weiter unten die Option zum Preload. Also quasi dem Vorwärmen der gecachten Seiten.

Minify

Wie auch WP Rocket und Autoptimize gehört das Minifizieren und Zusammenfassen von Dateien hier zum Standard, womit man WordPress schneller machen kann.

Browser Cache

Im Gegensatz zum Caching beim Hosting bzw. auf dem Server, wird hier der Browser-Cache aktiviert. So werden zum Beispiel Bilddateien, Code-Dateien und zum Beispiel PDFs im Browser zwischengespeichert. Wenn Nutzer*innen Deine Homepage nun erneut besuchen, werden diese Objekte aus dem Cache des Browsers geladen und reduzieren die Ladezeit allgemein.

Extensions

W3 Total Cache bietet über die gigantischen Einstellungsmöglichkeiten hinaus auch noch weitere Plugins an. Dazu gehören zum Beispiel AMP und CloudFlare als CDN. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, verschiedene Einstellungen für Websites zu verwenden, die mehrsprachig mit WPML aufgebaut sind. In diesem Falle lohnt sich ein Blick auf W3 Total Cache absolut.

Zusammenfassung

Wenn Du alle im Post erwähnten Tipps anwendest, solltest Du schon deutliche Verbesserungen in der Ladezeit Deiner WordPress-Seite bemerken.

Hier noch einmal alle Punkte zusammengefasst:

  • Den richtigen Hosting-Anbieter wählen — das ist die Grundlage für schnelle Ladezeiten
  • Kein zu schwergewichtiges Theme nutzen
  • Achte darauf, auch mit einem Page Builder, Deine Seite möglichst sparsam aufzubauen
  • Optimiere Deine Bilder
  • Streue Deinen eigenen Code nicht, indem Du ihn an vielen Stellen inline einbindest
  • Nutze nicht zu viele Schriftarten und -schnitte
  • Deaktiviere nicht genutzte CSS und JavaScript-Dateien
  • Entferne nicht genutzte CSS

Wir hoffen, dass wir Dir helfen konnten, Dein WordPress schneller zu machen. Schreibe uns doch mal in die Kommentare, wie die Ergebnisse Deiner Seite vor und nach der Optimierung aussehen. Und wenn Du irgendwo nicht weiter kommst, melde Dich gern bei uns. Wir schauen uns Deine Seite dann genauer an.

Vielen Dank fürs Lesen und viel Spaß beim Optimieren!

Ein Datenschutzaktivist aus Österreich führte ein Verfahren gegen Facebook und gewann. Das Urteil vom 16.07.2020 hatte dabei allerdings lange nicht nur Auswirkungen auf den Social-Media-Giganten Facebook, sondern auch auf unzählige Website-Betreiber*innen in der EU. Die Grundlage, auf der personenbezogene Daten zwischen der EU und den USA transferiert werden konnten, ist nun nicht mehr vorhanden – der EuGH hat den Privacy-Shield gekippt. So weit, so gut.

Aber was bedeutet "Transfer von personenbezogenen Daten"?

Im Prinzip ist das recht einfach. Personenbezogene Daten sind Daten, die einen Rückschluss auf eine Person zulassen. Dazu gehören unter anderem Name, Anschrift oder Telefonnummer. Vor allem aber auch die IP-Adresse. Weitere Informationen dazu, was als personenbezogene Daten eingestuft wird, gibt es hier. In Deutschland und Europa wird seit Einführung der DSGVO der Schutz solcher Daten sehr ernst genommen. Ein Transfer finden dann statt, wenn diese Daten zum Beispiel auf der eigenen Seite erhoben werden und im gleichen Zug in die USA übermittelt werden, was bei Google-Analytics der Fall wäre.

Problematisch ist das, weil in den USA andere Gesetze zum Datenschutz gelten, als es in Europa der Fall ist. Dort können unter anderem Ermittlungsbehörden eine Einsicht verlangen, wenn Sie es für notwendig erachten. Davon abgesehen ist häufig aber auch intransparent, was die Unternehmen mit den Daten machen, die "wir" an sie übermitteln.

Wozu dienen welche Cookies?

Auf nahezu jeder Website finden sich seitdem Hinweise über die Verwendung von Cookies oder Analyse-Tools wie Google Analytics oder Matomo.

Einige davon werden als "Essenziell" bezeichnet, andere unter den Begriffen "Marketing", "Externe Medien" oder "Statistik". Was hinter diesen Begriffen steht, wollen wir kurz anreißen.

— Essenziell

Dabei handelt es sich um Cookies, die für den Betrieb oder das Nutzen einer Website notwendig sind. Zum Beispiel bei Online-Shops ist das häufig der Fall. Denn ohne ein solches Cookie könnten Produkte nicht im Warenkorb verbleiben, während Nutzer*innen ihren Einkauf fortführen und nach weiteren Produkten stöbern. Würde hier kein Cookie gesetzt, wäre der Warenkorb immer wieder leer, sobald die Seite aktualisiert oder ein anderes Produkt aufgerufen wird, das eine neue Unterseite öffnet.

— Marketing

Das können zum Beispiel Cookies sein, die Nutzer*innen theoretisch weitreichend tracken, um Werbung auszuspielen, die auf ihren Interessen beruhen könnten. Diese können zum Beispiel von Googles Ad-Platform kommen.

— Externe Medien

Wenn eine Webseite zum Beispiel Tweets oder Videos von YouTube einbettet, dann wird eine Verbindung zu den jeweiligen Anbietern aufgebaut. Dafür werden Daten an diese Anbieter gesendet. Diese Daten können natürlich personenbezogene Daten wie die IP-Adresse sein.

— Statistik
Das sind meist Analyse-Tools, die das Verhalten der Nutzer*innen auf der eigenen Website verfolgen und in Statistiken zur Auswertung bereitstellen. Dabei geht es meist weniger darum, Nutzer*innen auszuspionieren. Häufig wird bestimmtes Verhalten als Signal gewertet und eine Seite dann entsprechen optimiert. Zum Beispiel, wenn Website-Besucher*innen die Homepage sofort nach dem ersten Aufruf wieder verlassen.

Das Kippen des Privacy-Shield betrifft unzählige Websites

Viele werden nun denken, dass sie nicht betroffen sind, weil sie zum Beispiel keine Analyse-Tools nutzen oder Videos einbetten. In vielen Fällen ist das aber falsch. Wir arbeiten hauptsächlich mit dem CMS WordPress, das auf über 30 % aller Websites im Internet zum Einsatz kommt. WordPress arbeitet mit sogenannten Themes, also im Grunde Vorlagen. Diese bringen viel Flexibilität mit sich und ermöglichen es so auch "Hobby-Webdesignern" und Menschen, die sich neu selbstständig gemacht haben, eine Webseite selbst zu erstellen. Dafür muss nicht zwingend Erfahrung mit Code oder der allgemeinen Erstellung von Websites vorhanden sein. Doch genau diese Arbeitserleichterung kann nach dem Urteil durch den Europäischen Gerichtshof zur Falle werden.

Das wohl prominenteste Beispiel hier ist Google-Fonts. Das sind von Google bereitgestellte Schriften, die sich mit wenigen Klicks auswählen und in die Seite einbetten lassen. Um diese Schriften darzustellen, wird eine Anfrage an die Server von Google gestellt. Dabei werden Daten erfasst und später vielleicht auch von Google verarbeitet. Diese Anfrage ist notwendig, da die Schriften nicht auf der eigenen Webseite oder dem eigenen Server, sondern eben denen von Google liegen. Diese liefern die Schriften dann in Folge der Anfrage aus und stellen sie auf der Webseite dar.

Wie man jetzt handeln sollte

Auf unserer Webseite haben wir uns dazu entschlossen, einfach keinerlei Cookies mehr zu setzen. Allerdings führen wir eine grundlegende Analyse mit Matomo durch, was aber auch ohne das Setzen vonn Cookies möglich ist. Dabei werden sämtliche Daten natürlich anonymisiert und sind keiner Person zuzuordnen.

Nun kann es aber sein, dass das für andere Websites gar nicht möglich ist. In diesem Fall empfehlen wir, zunächst genau zu prüfen (oder durch zum Beispiel Tonwerte prüfen zu lassen), ob Handlungsbedarf besteht und wie dieser aussehen kann. So kann Google Analytics durch Dienste ersetzt werden, die die Daten nur auf dem eigenen Webspace oder Server lagern. Schriften können lokal eingebettet werden und manche Dienste können einfach abgeschaltet werden, weil sie schlicht nie genutzt wurden.
Für notwendige Cookies empfehlen wir, Nutzer*innen detailliert zu informieren, weshalb sie notwendig sind.

Diesen Artikel haben wir nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Er stellt keinerlei Rechtsberatung dar, noch bietet er rechtliche Sicherheiten. Dafür sind immer Jurist*innen zu befragen.

Bei der technischen Unterstützung oder der Analyse Ihrer aktuellen Website sind wir aber gerne behilflich und unterstützen Sie dabei, gesetzeskonform und im Sinne des Datenschutzes zu handeln.

Häufig erleben wir, dass Websites nach ihrer Erstellung nicht mehr oder nur rudimentär gepflegt und gewartet werden. Dabei ist es wichtig, dass eine Website immer aktuell gehalten wird — auch und gerade in Bezug auf die technischen Aspekte. Darum bieten wir mit unserer WordPress Wartung die Sicherheit, dass alle Komponenten aktuell und funktional gehalten werden.

WordPress Wartung
Basic

Im monatlichen Turnus

4260*

WordPress Core Updates

Plugin Updates

Theme Updates

Monatliche Backups

*Zzgl. MwSt.
Monatlich kündbar

WordPress Wartung
Plus

Im wöchentlichen Turnus

5680*

WordPress Core Updates

Wöchentliche Plugin Updates

Theme Updates

Wöchentliche Backups

Wiederherstellung im Notfall

Uptime Monitoring

Reporting (PDF per E-Mail)

E-Mail- & Telefon-Support

Inkl. Elementor-Pro Lizenz

*Zzgl. MwSt.
Monatlich kündbar

WordPress Wartung
Professional

Im wöchentlichen Turnus

12780*

WordPress Core Updates

Wöchentliche Plugin Updates

Theme Updates

Tägliche Backups

Wiederherstellung im Notfall

Uptime Monitoring

Reporting (PDF per E-Mail)

E-Mail- & Telefon-Support

Quick Fixes

Inkl. Elementor-Pro Lizenz

Inkl. WP Rocket Lizenz

Ladezeitenoptimierung mit WP Rocket

*Zzgl. MwSt.
Monatlich kündbar

Warum eine WordPress Wartung wichtig ist

Das Netz und die dafür genutzten Technologien unterliegen einem steten Wandel. Komponenten werden weiterentwickelt, damit sie diesem Wandel gerecht werden können. Aus diesem Grund sollten auch WordPress Websites immer aktuell gehalten werden.

Ein weiterer Punkt ist die Sicherheit. Grundsätzlich kann Code immer auch eine Sicherheitslücke mit sich bringen, über die Angreifer Zugriff auf das System bekommen können. Da das CMS WordPress in den meisten Fällen mit Plugins von Drittanbietern arbeitet, sollte man Updates zeitnah vornehmen, damit potenzielle Sicherheitslücken geschlossen werden. Bei unserer WordPress Wartung geschieht dies schon beim Plus-Paket wöchentlich.

Bei uns erhalten Sie einen Update-, Backup- und Wartungsservice zu attraktiven Konditionen. Diese sind auf Ihre Website zugeschnitten. Das bedeutet für Sie: Sie zahlen nicht mehr als notwendig und können sich dennoch auf der sicheren Seite wissen. Bei den Paketen Pro und Professional erhalten Sie zusätzlich noch telefonischen Support, wenn Sie allgemeine Fragen zu Ihrer Website haben.

Sie profitieren dabei von unserer langjährigen Erfahrung in der Erstellung und Betreuung von WordPress-Websites. Zudem vermeiden Sie das Risiko, dass durch eine Aktualisierung Fehler entstehen oder Ihre Website nicht mehr erreichbar ist. Bei unserer WordPress Wartung legen wir großen Wert darauf, alle Faktoren abzusichern. So legen wir vor jedem Update ein vollständiges Backup Ihrer WordPress-Seite an, damit auch im schlimmsten Fall nichts verloren geht.

Das bietet unsere WordPress Wartung

Damit Sie genau wissen, welche Aspekte wir bei der Wartung berücksichtigen, schlüsseln wir Ihnen die Bezeichnungen und Fachbegriffe nachfolgend auf.

WordPress Core Updates

Core Updates sind Aktualisierungen des Content Management Systems WordPress selbst. Bei unserer Wartung tragen wir dafür Sorge, dass die Software immer auf dem aktuellen Stand ist. Da je nach Version teils große Änderungen im System vorgenommen werden, ist es von Vorteil, die Aktualisierungen von jemandem mit viel Erfahrung durchführen zu lassen. So kann sichergestellt werden, dass auch Komponenten von Drittanbietern reibungslos mit dem System zusammenarbeiten.

Regelmäßige Core Updates können auch eine Kostenersparnis mit sich bringen. Denn wird das System über mehrere Versionen nicht aktualisiert, kann es zu Komplikationen kommen, wenn mit einem Mal die neueste Version eingespielt wird. Das zieht langwieriges und komplexes Arbeiten nach sich, das sich natürlich auch in der Kalkulation niederschlägt. Diese Sorge haben Sie dank unserer WordPress Wartung nicht mehr.

Plugin Updates

Plugins sind Erweiterungen für WordPress. Diese werden häufig genutzt, um eine Funktionserweiterung auf der Website zu implementieren, ohne sie zeitaufwändig selbst entwickeln zu müssen. Häufig kommt zum Beispiel ein Plugin zum Einsatz, wenn ein Cookie-Banner eingebunden werden soll. Je mehr Plugins auf einer WordPress-Seite eingebunden werden, desto häufiger stehen auch Updates dafür bereit.

Oft dienen die Aktualisierungen dazu, Sicherheitslücken zu schließen oder neuen Funktionen zu implementieren. Im ungünstigsten Fall entstehen bei einem Update aber Inkompatibilitäten zu WordPress selbst, was zu Problemen führen kann. Bei unserer WordPress Wartung prüfen wir nach jedem Update, ob es zu Konflikten oder Einschränkungen kommt. Diese beheben wir oder führen im Notfall einen Rollback durch. Also das "Zurückrollen" auf eine vorherige Version, um Probleme zu vermeiden. In einem solchen Fall werden die Entwickler des Plugins über die Konflikte mit anderen Teilen der Webseite informiert und arbeiten in der Regel sehr schnell nach.

Theme Updates

WordPress arbeitet mit einer als Theme bezeichneten Architektur. Ein Theme bringt zumindest die Grundfunktionen mit sich, die für eine Website unverzichtbar sind. Dazu gehören die Möglichkeiten, Farben oder Schriften einzustellen, eine Navigation oder eine Fußzeile zu gestalten und ein Basislayout für Unterseiten bereitzustellen.

Darüber hinaus gibt es aber auch zahlreiche als "Multipurpose" bezeichnete Themes, die sehr vielseitig sind und umfangreiche Funktionen mit sich bringen. Je größer der Umfang eines Themes ist, desto mehr Komponenten können bei einem Update betroffen sein. Generell ist es wichtig, dass ein sogenanntes Child-Theme installiert und eingerichtet ist, damit eventuelle Änderungen an der Architektur des Themes nicht durch das Update überschrieben werden. Bei unserer WordPress Wartung überprüfen wir alle notwendigen Faktoren und sorgen für eine frustfreie Aktualisierung ohne Datenverlust oder unerwünschte Veränderungen.

Regelmäßige Backups und Wiederherstellung

Backups sind Sicherungen Ihrer Website. Diese sind unbedingt empfehlenswert, um Datenverlust zu vermeiden. Selbst im Falle eines Hacks oder eines schwerwiegenden Fehlers auf der Website, der sich nicht mehr beheben lässt, kann durch ein aktuelles Backup die Website innerhalb kurzer Zeit wiederhergestellt werden.

Dabei sichern wir sämtliche Bereiche der Webseite sowie die Datenbank und gewährleisten in den Paketen Pro und Professional unserer WordPress Wartung eine vollständige Wiederherstellung Ihrer Website, falls der digitale Supergau eintritt.

Uptime Monitoring

Beim Uptime Monitoring behalten wir im Auge, ob Ihre Website 24/7 erreichbar ist oder ob es Zeiten gibt, in denen Ihr Hoster die Seite nicht erreichbar hält. Häufig geschieht das bei sehr günstigen Anbietern. Eine nicht erreichbare Website kann allerdings Umsatzeinbußen mit sich bringen. Daher ist es sinnvoll, genau im Auge zu behalten, wann Ihren Webseiten erreichbar sind und wann eine Downtime vorliegt. Wir informieren Sie im Falle einer Downtime und beraten Sie ggf. zu einem Wechsel des Hotinganbieters oder übernehmen den Umzug dorthin.

Monatliche Reportings während unserer WordPress Wartung

Sie erhalten von uns jeden Monat eine Übersicht über die erbrachte Leistung, eventuelle Downtimes und im Professional-Paket auch über die Performance Ihrer Website. So haben Sie immer im Blick, was wir für Sie tun und können sich ruhigen Gewissens um Ihr Geschäft kümmern.

Quick Fixes — wenn's mal etwas zu ändern gibt

Teil des Professional-Tarifs ist unser sogenanntes Quick Fixing. Sie möchten ein Bild austauschen, haben Fehler in einem Text gefunden oder wünschen kleinere Änderungen am Design? In diesem Paket erhalten Sie monatliche Unterstützung bei der Pflege Ihrer Website (bis zu einer Stunde Arbeitszeit) inklusive. Selbstverständlich können Sie uns auch unverbindlich für generelle Arbeiten auf Ihrer Website anfragen.

Premium-Plugins inklusive

In den Paketen Pro und Professional unserer WordPress Wartung ist das Premium-Plugin Elementor Pro inklusive. Das Professional-Paket bringt auch das Premium-Plugin WP Rocket mit, mit dem sich die Ladezeit von WordPress Websites verkürzen lässt. Das kann Ihnen deutliche Vorteile gegenüber Mitstreitern liefern, denn schnelle Websites sind beliebt bei Seitenbesuchern. Falls Sie mehr zu diesem Thema lesen möchten, finden Sie unseren Artikel zum Thema WordPress schneller machen mit Sicherheit interessant.

Fazit: Darum lohnt sich eine WordPress Wartung

Es kann passieren, dass eine Aktualisierung zu Fehlern führt. Häufig ist das der Fall, wenn das genutzte Theme selbst oder verwendete Plugins ein Update bereitstellen, das Konflikte mit anderen Komponenten der Website herbeiführt. Ein solcher Konflikt kann sogar dazu führen, dass die Seite nicht mehr erreichbar ist und potenzielle Kunden nur eine weiße Seite oder eine Fehlermeldung sehen. Das wäre natürlich fatal. Wenn Sie unsere Wartung für Ihre WordPress-Website buchen, dann kümmern wir uns darum, dass alle Komponenten aktuell und untereinander kompatibel sind. Und wenn es ganz kritisch kommt, stellen wir Ihre Website, dank regelmäßiger Backups, jederzeit wieder her.

In diesem Ratgeber beschäftigen wir uns mit den drei häufigsten Fehlern auf Websites. Im Tagesgeschäft begegnen uns immer wieder Websites, die lange Zeit nicht überarbeitet wurden. Nicht nur das Webdesign wirkt dabei aus der Zeit gefallen. Viel kritischer sind die technischen Aspekte, die über einen langen Zeitraum nicht nachgearbeitet wurden. Das erkennen auch die Suchmaschinen und strafen indirekt ab, wenn eine Webseite nicht mit der Zeit geht.
Das beginnt beim responsiven Design, damit Websites auf allen gängigen Geräten fehlerfrei dargestellt werden. Geht über Verschlüsselungsmechanismen (SSL Zertifikate) und endet in groben Lücken im Datenschutz. Verfügt eine Website nicht über ein SSL Zertifikat, findet eine Dateiübertragung nicht verschlüsselt statt. Das kann darin enden, dass Browser das Darstellen der Seite verweigern.

In diesem Artikel nehmen wir uns die top 3 Fehler vor, die dazu führen können, dass die eigene Website eher zum Risiko wird, als zum "Mitarbeiter", der nie Feierabend macht.

Fehlendes SSL-Zertifikat

Spätestens Online-Shops oder Websites, die ein Kontaktformular bereitstellen, sollten über ein solches Zertifikat verfügen. Im Grunde tut dieses nichts anderes, als die Dateiübertragung zwischen dem Server auf dem die Website liegt und dem Computer des Seitenbesuchers zu verschlüsseln. Ist kein SSL-Zertifikat eingerichtet, können Informationen leichter abgefangen werden. Am sensibelsten sind hier wohl Daten wie Kreditkartennummern oder Passwörter. Doch auch eine Website, die gar keine Daten abfragt, hat es bei modernen Browsern schwer. Häufig wird sie Interessenten gar nicht angezeigt. Es erscheint dann nur die Meldung, dass die Verbindung nicht verschlüsselt wird und die Website ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Als Seitenbesucher erkennen Sie eine Verschlüsselung an zwei ganz einfachen Merkmalen. Rufen Sie die Domain über Ihren Browser auf, erscheint ein Schloss-Symbol in der Adresszeile. Dieses weist Sie darauf hin, dass die Website über eine SSL-Verschlüsselung verfügt.

SSL Verschlüsselung einer Website

Zudem erkennen Sie die Verschlüsselung an der URL. Websites, die Daten verschlüsselt übertragen, beginnen mit https:// (Hypertext Transfer Protocol Secure). Besteht keine Verschlüsselung, beginnt die URL mit http://.

Wichtig: Die Verschlüsselung schützt Sie nicht vor Betrug. Auch eine Webseite, die mit betrügerischen Absichten erstellt wurde, kann ein SSL-Zertifikat eingebunden haben. Die Verschlüsselung gilt nur für die Übertragungsart, nicht für die Inhalte auf einer Website.

Keine responsive Darstellung

Websites so zu gestalten und zu entwickeln, dass sie auf allen gängigen Endgeräten korrekt angezeigt werden, ist inzwischen obligatorisch. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Webseiten, deren Optimierung für zum Beispiel Smartphones nicht nur Fehler aufweist, sondern schlicht übergangen wurde. So können Seiteninhalte nur schlecht angezeigt und noch schwieriger erfasst werden.

Responsive Design

Das führt nicht nur zu einem schlechten Besuchererlebnis. Auch Suchmaschinen legen großen Wert auf das sogenannte Responsive Webdesign. Ist eine Webseite nicht optimiert, führt das häufig dazu, dass sie in den Suchergebnissen stark nach hinten sortiert wird. Daraus resultieren natürlich auch weniger Besucher und weniger potenzielle Interessenten / Kunden.

Datenschutz (DSGVO)

Wir geben es zu, auch uns macht die DSGVO keinen Spaß. Inzwischen gibt es so viele Vorschriften, dass man sich fragen kann, was überhaupt noch erlaubt ist. Dabei lässt sich sagen — eine Menge. Im Prinzip profitieren alle von Websites, die den Datenschutz erst nehmen und Ihre Besucher darüber informieren, was erfasst und verarbeitet wird. Auch wir nutzen zum Beispiel Google Analytics, um das Verhalten unserer Besucher auszuwerten. Dabei interessieren wir uns aber nicht für Ihre persönlichen Daten. Es geht schlicht darum zu erkennen, wo unsere Website zum Beispiel Fehler aufweist oder Ihnen als Nutzer keine gute Benutzerführung bietet. Denn unser Ziel ist es, dass Sie vom Besuch unserer Website profitieren. Als Webdesign-Agentur ist nämlich genau das ein großer Teil unseres Berufsalltags.

Website Datenschutz

Aber zurück zur datenschutzkonformen Website. Seitenbesucher müssen darauf hingewiesen werden, ob Cookies gesetzt werden oder ein Tracking stattfindet. Und sie müssen die Option haben, dem zu widersprechen — und zwar BEVOR das Tracking startet. Darüber hinaus sollte eine möglichst lückenlose Aufklärung auf der Datenschutz-Seite einer Website stattfinden. Das ist wohl einer der häufigsten Fehler auf Websites und dieser kann teuer werden. Auch wir sind keine Juristen. Insofern beruhen alle Aussagen bezüglich juristischer Themen auf unserer persönlichen Erfahrung und Meinung. Dennoch sind wir sehr bemüht, allen Vorgaben gerecht zu werden. Auf unseren, wie auch auf Kundenwebsites.

Für eine absolute Sicherheit empfehlen wir aber stets Juristen zurate zu ziehen, deren täglich Brot der Datenschutz ist.

Fazit:
Lohnt das Nacharbeiten, wenn Sie diese drei oder auch nur einen der top Fehler auf Ihrer Website entdecken? Wir sagen definitiv ja. Gerade wenn Sie WordPress als CMS nutzen, können die Punkte relativ einfach nachgezogen werden. Ist Ihre Website allerdings nicht responsive — also nicht für mobile Geräte und Tablets optimiert, kann es Sinn machen, einen Relaunch anzustreben. Häufig ist das Neuerstellen mit weniger Aufwand verbunden, als ein Design anzupassen, das seit vielen Jahren unberührt daliegt und erstellt wurde, bevor es gang und gäbe war, Websites von unterwegs aufzurufen.

Übrigens bieten wir Ihnen einen kostenlosen und persönlichen Check Ihrer Website an. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail und wir melden uns zeitnah bei Ihnen zurück.


Web-Agenturen und/oder Dienstleister*innen gibt es viele. Aber woran erkennen Sie, welche gut sind? Und in welchen Punkten können Sie Unterstützung erwarten? Lesen Sie hier, was eine gute Web-Agentur ausmacht.

Der Blick fürs Große und Ganze

Eine Web-Agentur macht vor allem eins, sie bietet Dienstleistungen rund um das Thema Webdesign, -entwicklung, Online-Marketing und SEO an. Das sind zumindest häufig die Säulen, auf die sich Anbieter*innen stützen. Doch das sind nicht zwangsläufig auch Begriffe, die Ihnen bereits über den Weg gelaufen sind. Deshalb finden Sie unter diesem Absatz eine kurze Erklärung, was die einzelnen Begriffe bedeuten und was sie beinhalten.

Webdesign

Bezeichnet im Allgemeinen die Gestaltung einer Website oder einzelner Elemente darin. Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Thema Webdesign

Webentwicklung

Steht für die technische Umsetzung eines Web-Projekts. Häufig wird dieser Begriff noch in Frontend- & Backendentwicklung unterteilt. Das Frontend ist der Teil einer Website, der von Seitenbesucher*innen gesehen wird. Das Backend ist der Bereich, in dem die Administration einer Website stattfindet. Zum Backend haben nur bestimmte Nutzer*innen Zugriff. Üblicherweise natürlich ein Administrator und zum Beispiel Mitarbeiter*innen, die sich um die redaktionellen Inhalte einer Webseite kümmern.

Online-Marketing

Ein sehr großes Feld. Im Grunde steht es für alle Faktoren, die das Bewerben eines Unternehmens im Internet umfassen. In sich wird der Bereich häufig ebenfalls unterteilt. Ein häufiges Segment ist hier zum Beispiel Social-Media-Marketing. Dieses befasst sich mit sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und co.

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

An Suchmaschinen kommt in der digitalen Welt niemand mehr vorbei. Allen voran ist Google die am meisten genutzte Suchmaschine. SEO steht hier für die Optimierung einer Website, damit sie möglichst gut gefunden wird. Auch dies ist ein sehr umfangreiches Feld. Häufig wird zwischen Onpage und Offpage unterschieden. Onpage ist die Optimierung der Seite selbst. Also technischer und inhaltlicher Aspekte. Offpage steht für SEO außerhalb der eigentlichen Website. Zum Beispiel das Aufbauen von Links, die zur Website führen.

Das Angebot einer Agentur muss nicht zwangsläufig jeden Bereich abdecken. Doch sollte ein grundsätzliches Verständnis für diese Begriffe vorausgesetzt werden. Denn in den meisten Fällen besteht eine Verbindung zwischen diesen Teilbereichen.

Achten Sie darauf, möglichst zu Beginn einen Einblick in das Angebot der ausgewählten Web-Agentur zu erhalten. Erfahrung über mehrere Jahre kann hier entscheidende Vorteile bringen. Und sogar Geld sparen. Wird eine Website nicht schon von Anfang an so gestaltet, dass sie auf unterschiedlichen Endgeräten gut dargestellt wird, muss sie im Nachhinein überarbeitet werden. Klären Sie also ab, ob die angebotene Website responsive ist – also auf Smartphones und Tablets ebenfalls gut dargestellt wird. Erwähnen Sie ebenso spätere Ziele und bitten Sie um eine Einschätzung, ob diese mit der angebotenen Website erreicht werden können. Ein Beispiel wäre hier die Skalierbarkeit eines Online-Shops. Starten Sie mit 100 Artikeln, planen in den nächsten Monaten aber auf 10.000 Artikel aufzustocken, kann das entscheidend bei der Wahl der Shopsoftware sein.

Eine gute Web-Agentur unterstützt Sie bei der Erstellung Ihrer Homepage auf ganzer Linie. Ihnen sollte so viel Freiraum wie möglich für Ihr Kerngeschäft bleiben. Fragen Sie also schon am Anfang des Kontakts, welche Bereiche die Agentur abdeckt und wo Sie selbst aktiv werden müssen. Das gilt auch für die Erstellung von Inhalten, wie zum Beispiel Texten.

Web Agentur – Proaktivies Mitdenken

Proaktives Mitdenken

Ja, der Kunde ist König. Dennoch können jedem Menschen Fehler unterlaufen. Erst recht, wenn es um Bereiche geht, die nicht zum täglichen Geschäft gehören. Lassen Sie die von Ihnen ausgewählte Web-Agentur Ihr Vorhaben prüfen und erbitten Sie Feedback dazu. Erfahrene Dienstleister*innen werden Ihnen schnell mitteilen, an welchen Punkten Sie anders vorgehen würden. Dabei sollten die Vorschläge auf Basis rationaler Argumente unterbreitet werden. Schaut die Agentur über Ihre ersten Ansätze zur Website, kann es durchaus passieren, dass sie Ihnen Empfehlungen an die Hand gibt. Häufig fehlen zum Beispiel Schaltflächen, die eine Kontaktaufnahme ermöglichen. Ein reines "Gefällt uns halt nicht" ist natürlich kein Argument.

Lassen Sie sich ruhig erklären, weshalb der/die von Ihnen gewählte Dienstleister*in zum Beispiel Kritik an bestimmten Punkten übt. Auch so können Sie herausfinden, ob eine Zusammenarbeit harmonisch verlaufen kann. Grundsätzlich gehört zu einem gemeinsamen Projekt auch, dass man menschlich auf einer Ebene ist.

Transparenz

Transparenz ist das A und O bei einer Dienstleistung. Da sie hier nicht einfach ein Produkt kaufen, sollten Sie sich auf Ihren Dienstleister / Ihre Dienstleisterin verlassen können. Transparenz bedeutet auch, dass Sie erfahren, welche Schritte geplant und wie viel Zeit sie in Anspruch nehmen werden. Achten Sie deshalb auf ein detailliertes und unverbindliches Angebot. Die Erstellung einer Website, insbesondere in Kombination mit einem CMS, teilt sich in viele kleinteilige Schritte auf. Eine Auflistung der Einzelposten bietet Ihnen die Möglichkeit, bei der Agentur direkt nachzufragen.

Natürlich kann es immer passieren, dass unerwartete Faktoren eine Anpassung des Angebots erfordern. Wir halten es in einem solchen Fall so, dass wir grundsätzlich auf mögliche Mehraufwände hinweisen, bevor unseren Kund*innen Kosten entstehen. Das ermöglicht es, einen gemeinsamen Weg zu finden, der für alle zu einem guten Abschluss führt.

Web-Agentur – Netzwerk und Ressourcen

Netzwerk und Ressourcen

Da es immer wieder zu Auftragsspitzen kommen kann, sollten gute Dienstleister*innen immer ein Netzwerk in der Rückhand haben, das im Zweifel Spitzen abfangen kann. Bei Tonwerte bündeln wir Kompetenzen. Das bedeutet, wir arbeiten nicht mit Festangestellten. Unsere Philosophie ist es, dass jedes Projekt bestimmte Ansprüche hat, die erfüllt werden müssen. Das leisten wir mit Hilfe unseres Netzwerks. Dieses ermöglicht es uns, speziell auf Ihr Anliegen zu reagieren und die Expert*innen zur Verfügung zu stellen, die Ihr Projekt benötigt. Unser Netzwerk besteht dabei aus den Berufsgruppen Text, Grafik, Entwicklung, SEO und Projektmanagement. Somit decken wir alle üblichen Bereiche ab, die für die Umsetzung einer Webseite oder eines Online-Shops notwendig sind.
Ihr Vorteil dabei:
Wenn Sie ein Rundumpaket benötigen, können wir die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen. Handelt es sich um ein eher kleines Projekt, genügen zum Beispiel die Bereiche Grafik und Entwicklung. Sie können sich also darauf verlassen, dass Sie die Kräfte an die Seite bekommen, die Sie tatsächlich benötigen. Und am Ende schonen wir so auch Ihr Budget.

Ein Auge für Entwicklungen

Die Entwicklungen im Web sind rasant. Zum einen die technischen Faktoren, zum anderen schwerwiegende Veränderungen, wie die Einführung der DSGVO. Letztere hat ordentlich Bewegung in die Welt des Internets gemacht und erfordert auch immer wieder ein Nacharbeiten, um Webseiten konform zu halten. Wir bei Tonwerte sind keine Juristen und können aus diesem Grund keine rechtliche Beratung anbieten. Allerdings sind wir zur Stelle, wenn es um die technische Umsetzung auf Ihrer Homepage geht. Und darüber hinaus weisen wir Sie aktiv darauf hin, sobald wir auf Änderungen aufmerksam werden.
Grundsätzlich sollten Dienstleister*innen Ihnen die Möglichkeit einer langfristigen Zusammenarbeit bieten. Denn auch Sicherheitslücken in Websites, bzw. dem CMS oder innerhalb von Plugins sollten schnell geschlossen werden. So wird sichergestellt, dass Unbefugte keinen Zugriff auf Ihre Daten haben.

Zur Entwicklung gehört auch, dass Ihre Flexibilität erhalten bleibt. Sollten Sie sich entscheiden, die Agentur zu wechseln, benötigen neue Dienstleister*innen einige Daten. Diese sind unerlässlich dafür, dass an einem bestehenden Projekt weitergearbeitet werden kann. Häufig haben wir erleben müssen, dass Kund*innen uns anfragen, ihnen aber keine Daten zur eigenen Website vorliegen. Das ist nicht nur zeitraubend. Es kann sogar zu Umsatzausfällen kommen, wenn die bisherige Agentur sich weigert, die entsprechenden Daten herauszugeben. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie immer alle Zugangsdaten erhalten. Das können Hoster Zugänge sein, aber auch ein Zugang zum CMS Ihrer Website. Zudem sollten Sie jederzeit die Möglichkeit haben. Die Dateien eines Backups zu erhalten. Damit können Sie sicherstellen, dass sie unabhängig sind.

Reaktionszeit

Wie im Absatz oben schon erwähnt, können Tools, die zur Website-Erstellung genutzt werden Sicherheitslücken aufweisen. Im Grunde ist jedes CMS nichts anderes als eine Software. Diese erhält, wie auch Betriebssysteme am Computer, Updates, die zum Beispiel Sicherheitslücken schließen. Dann ist schnelles Handeln gefragt. Erkundigen Sie sich, wie die Reaktionszeiten Ihrer gewählten Web-Agentur in solchen Situationen sind. Wenn Sie damit rechnen müssen, dass Sie erst nach mehreren Tagen eine Rückmeldung erhalten, ist das kein gutes Zeichen. Wir bieten zum Beispiel eine Reaktionszeit von 24 Stunden. Innerhalb dieses Zeitfensters erhalten Sie von uns eine Antwort auf Ihre Anfrage.

Web-Agentur – WordPress Einführung

Eine Einführung ins System

Tonwerte setzt auf das CMS WordPress. 35% aller Websites sind mit diesem System aufgebaut. Sogar ganze 62% sind es, wenn man nur Webseiten betrachtet, deren Basis ein Content Management System bildet (Quelle: Kinsta: WordPress Marktanteile). Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können. Einer der großen Vorteile für Sie als Unternehmer*in liegt darin, dass Änderungen zu großen Teilen auch selbst umgesetzt werden können. Damit das problemlos funktioniert, sollten Sie natürlich überschauen können, welche Schritte dafür notwendig sind. Gute Dienstleister*innen bieten Ihnen Schulungen oder Meetings, in denen die Funktionen erklärt werden. Auch wir bieten solche Schulungen an. Das erhält Ihre Unabhängigkeit. Auch, wenn wir natürlich über einem Projektabschluss hinaus gerne für Sie da sind.

© 2021 Webdesign-Agentur Tonwerte / Digital. Produktiv.